• futterfürdieseele

1. Woche: Licht im Dunkeln

"Ausblicke"

 

Nichtwissen

von Giannina Wedde


Nichtwissen bedeutet nicht,

ohnmächtig zu sein

oder blind und schutzlos

in das Unvorhersehbare zu stürzen.


Nichtwissen bedeutet,

mit einem Lauschen,

das sich selbst vergessen hat,

in der vollkommenen Stille

der Dinge aufzugehen.


Entnommen aus:

Giannina Wedde: In winterweißer Stille, S. 53 © Vier-Türme GmbH, Verlag, 2021


 

Ich wünsche dir Frieden für Dein Herz und Deine Seele

von Andreas Kaufer-Moreth


„Nichtwissen“ Ein Text, von Giannina Wedde, der nicht so recht in unsere Zeit passt!

Oder doch, jetzt erst recht!


Bevor Du weiterliest lade ich Dich ein, den Text oben noch einmal zu lesen und wirken zu lassen. Bei der Textauswahl für heute hat noch niemand an einen Krieg gegen die Ukraine gedacht. Seit neun Tagen werden wir täglich mit den neusten Nachrichten und den Entwicklungen konfrontiert. Die Bilder dieses unermesslichen Leidens der Menschen in der Ukraine liegen schwer auf unserer Seele. So manche herzzerrreißende Szene sickert in unser Herz, bleibt und kommt zu gegebenen Zeitpunkt wieder hoch. Diese Bilder sind wichtig um uns ein Bild von der Situation zu machen. Diese Bilder sind jedoch auch Anklage gegen die Unmenschlichkeit und sie quälen uns. Dennoch ist es gut nicht in eine Ohnmacht zu fallen, gut, nicht in eine Schockstarre zu verharren, wie das hilflose Häschen vor der mächtigen totbringenden Schlange.


Viele kreative Ideen werden entwickelt, wie wir unserer Verbundenheit und unserer Solidarität mit den Notleidenden zum Ausdruck bringen können. Wir können uns entscheiden zu tun oder zu lassen. Ich wünsche uns, dass wir immer mehr unseren eigenen Standpunkt gewinnen, damit wir in Klarheit Haltung zeigen für Frieden und Gerechtigkeit in unserer Welt.


Für die kommende Fastenzeit wünsche ich uns Zeiten des Rückzugs und der Sammlung, Zeiten des Lauschens auf das, was Herz und Seele bewegt. Wir wissen nicht wie sich unsere nahe Zukunft gestalten wird. Ich wünsche uns ein tiefes Vertrauen und eine Hoffnung in eine schöpferische und Leben bringende Kraft.


Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. (Johannes 14, 26-27).


Falls Dir der Bibelvers zu kurz ist, kannst Du unten nochmal den gesamten Text lesen.


 

Bibeltext

Johannes 14, 1-31


Die erste Abschiedsrede. Fortgang und neues Kommen Jesu


Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.


Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.


Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.


Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!

Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.


Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, werde ich es tun. Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.


Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.


Judas - nicht der Iskariot - fragte ihn: Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.


Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.


Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.


Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen von hier weggehen!


 

@Segen_leben


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Jeden Tag gibt es Stories über Gott und die Welt.


Wir freuen uns auf dich!


 

Unterstützung für die Ukraine


Der Krieg in der Ukraine macht uns Angst und sprachlos.

Neben dem Gebet um Frieden, müssen wir auch tatkräftig die Menschen vor Ort und die Geflüchteten unterstützen.


Wir möchten aufmerksam machen auf:

Caritas International

Ukraine: Hilfe für die Leidtragenden des Kriegs (caritas-international.de)


Hessen hilft

Hessen hilft Ukraine | innen. hessen.de



 

Lied "Kein Grund für Krieg"



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